Burgruine Fleckenstein in den Vogesen

7 Burgen – 2 Tage (südlicher Pfälzer Wald – Nordvogesen)

Die Burgruine WASIGENSTEIN ist mit dem Waltharilied verbunden

“Burgen mit hohen, ehernen Zinnen, Mädchen mit stolzen höhnenden Sinnen … “
(aus: “Soldatenlied”, Faust I, Goethe)

2 – Tages – Tour (!) ab NOTHWEILER  (10 km Luftl. südl. DAHN) > Ruinen Wegelnburg > Hohenburg > Löwenstein > Fleckenstein > HIRSCHTHAL > SCHÖNAU > Blumenstein > WALTHARIKLAUSE in PETERSBÄCHEL (Übernachtung!) > Wasigenstein > Zigeunerfelsen > Froensburg > Gimbelhof/Gasthaus > NOTHWEILER; Rucksackverpflegung (!) für den 2. Tag von daheim oder von der Walthari-Klause mitnehmen! (16 + 18) 34 km, SKIZZE.

 

Nothweiler – Ruine Fleckenstein – Ruine Blumenstein – Wengelsbacher Hals – Walthariklause:
Ab Ortsmitte „roter Balken“ NW hoch dann SW, W bis zur RUINE WEGELNBURG, Winteransicht s.o., höchste Burgruine der Pfalz, 571 m. Ihr trefft noch auf eine SCHUTZHÜTTE, wo 5 harte Speyrer im Jan. 2001 übernachtet haben. Auf „roter Balken“ über RUINE HOHENBURG zur RUINE LÖWENSTEIN, weiter „rot-weiß-rot“ NW – SW zur imposanten RUINE FLECKENSTEIN. Von oben habt Ihr einen schönen Blick zum GIMBELHOF.

Schutzhütte bei Ruine Hohenburg, NordvogesenBurgruine Fleckenstein in den VogesenBurgruine Fleckenstein in den Vogesen mit Bick auf den Gimbelhof, Gasthaus

Ruine Wegelnburg, Nordvogesen, Wanderhans-Tour

 

 

 

 

 

 

Am KIOSK direkt bei der Burg gibt es die obligatorischen Tickets, Getränke und Kleinkram.  Tel. (aus D) 00 333 – 88 94 41 07. Burgruine Fleckenstein in den VogesenBurgruine Fleckenstein in den Vogesen
Unterhalb der Burg ist die große FERME DU FLECKENSTEIN, in der sich eine stilechte Einkehr befindet, die „Cafeteria du P’tit Fleck“ mit allem, was der hungrige und durstige Wanderer braucht. Im großen Innenhof der Ferme ist ein „Schauhaus“ für die Kleinen mit regionalem Bezug.
Hier sind die etwas komplizierten Öffnungszeiten für 2015 (!):
28. März  bis 30 Juni :          täglich von 12:00 bis 17:30 Uhr (18 Uhr Sonntag und Feiertag)
Juli und August:                     täglich von 11:30 bis 18:00 Uhr (18:30 Uhr Sonntag und Feiertag)
1.September bis 24. Okt.:     täglich von 12:00 bis 17:30 Uhr (18 Uhr Sonntag und Feiertag)
25. Oktober bis 11 Nov.:        täglich von 12:00 bis 17 Uhr.
„Immer so lange wie Leute da sind, außer bei Landregen,  wenn sowieso keiner kommt”.
Tel. (aus D) 00 333 88 05 90.

Über die D/F-Grenze geht’s nach HIRSCHTHAL bis an ein schönes BLAUES FACHWERKHAUS, wo’s vor der Orientierungstafel links rein, über den Bach, und dann rechts ab mit dem „grün-gelber Balken“ nordwärts geht, dem Saarbach (nicht der Ursprung der Saar!) und das letzte Stück der Straße entlang bis SCHÖNAU (nomen est omen!). 2 Wirtshäuser laden zur wohlverdienten Rast ein. In der Ortsmitte mit dem schönen „eisernen Brunnen“ die Straße nach FISCHBACH links rein. Nach einer weiteren ORIENTIERUNGSTAFEL folgt Ihr von den zahllosen Markierungen der Straße mit dem „weiß-blauer Balken“, SW. Nach 1 km zweigt rechts ein Schotterweg ab, WSW, über den „Wengels-Bach“ (= Ort + -Hals) den Wald hoch. Über den „Wengelsbacher Hals“ (D/F-Grenze) nach W hoch zur RUINE BLUMENSTEIN, weiter nach W, mit N-S-Zacken, immer noch „Balken weiß-blau“, bis zum „Florenberger Hals“, D/F-Grenze, Grenzstein, Kreuzung mit 10 (!) Abgängen.

(Der interessanteste geht steil hoch, SO, zum MAIMONT, 512 m, wo neben einer OPFERSCHALE unbekannter Entstehung, natürlich oder „keltisch“?, ein FRIEDENSKREUZ steht, das an das Gefecht zwischen deutschen und französischen Truppen am Pfingstmontag 1940 erinnert. Geschafft? Stimmt!)

Ein kurzer Abstieg von 12 Minuten „rot-gelber Balken“ NNO bringt Euch zur WALTHARIKLAUSE. Sie war seit Herbst 2009 wegen Personalproblemen zu, ist aber seit April 2010 als privates Gasthaus, mit Übernachtung!, sonst im alten Stil wieder geöffnet:
Mo – Fr ab 3, Sa ab 12,  So + Fe ab 9.30.  Tel. 06393 – 1307.

Fachwerkhaus in Hirschthal  Fastnacht 2001 in der Walthariklause Petersbächel Spielplatz bei der Walthariklause in Petersbächel Fastnacht 2001 in der Walthariklause Petersbächel

 

 

 

 

 

Eine Gitarre wird noch besorgt(?). Das helle, freundliche Unterkunftshaus mit 2- und Mehrbettzimmern, Selbstversorgerküche und Aufenthaltsraum sowie Spielplatz liegt direkt daneben – und ist oft „komplett“. Es empfiehlt sich auch für einen Kurzurlaub, auch mit Kindern, ein schöner Spielplatz mit verschiedenen Geräten ist dabei, Hunde dürfen hier nicht rein, “es sei denn, er is’ ein ganz lieber” ;-).  Joo, vor Jahren war da eine lustige Gruppe Saarländer an Fastnacht zugange. Einer der Einheimischen sagte: „Wenn die Saarlänner doo sinn, werds immer scheen!“

Walthariklause – Ruine Wasigenstein, * * * , – Ruine Froensburg – Gimbelhof (Gasthaus) – Nothweiler:
Nach dem Frühstück (vorher klären!) erst mal zurück auf den „Florenberger Hals“ und nun nach S über die D/F-Grenze, einer von 3 roten Punkten, „And’re Länder – and’re Sitten“? bringt Euch zur RUINE WASIGENSTEIN (s. obige Skizze), wo das bekannte „Walthari-Lied“ spielt. Nun geht’s SO runter und über die Strasse, O, bis zum „Zigeunerfelsen“. Am „Col de Hichtenbach“ empfiehlt sich eine RAST mit der von mir sonst geschmähten „Rucksackverpflegung“. Nach SO gehend erreichen wir die RUINE FROENSBURG, gehen weiter nach O bis zur Straße „Schönau > Wissembourg“ am Weiher. Dort südwärts die Strasse runter. Achtung: links gehen! Nach 600 m biegt Ihr scharf links ab und geht den blauen Punkt NO hoch, unterwegs grüßt Euch von links die Ruine FLECKENSTEIN von „gestern“, bis zum GIMBELHOF:
immer, außer Mo + Di, ab 8 Uhr,  Tel. (aus D) 00 333 88 94 43 58.

Ruine Vieux Windstein, Nordvogesen Die Burgruine Froensbourg in den Vogesen Ruine Wegelnburg, Nordvogesen Steinerner Ritter beim Gimbelhof mit ÜberlebensbeutelRuine Burg Hohenfels, Nordvogesen

 

 

 

 

 

 

Wanderer sind dort, innen!, nicht so gern gesehen wie Bus- und Autofahrer, die `ne dicke Rechnung machen; im Sommer und im Freien mag’s egal sein. Sehr schön sind die Steinskulpturen * * , u. a. der RITTER MIT ÜBERLEBENSBEUTEL. Ihr könnt Euren Durst auch noch eine halbe Stunde kultivieren bis NOTHWEILER.  Von hier geht es nur noch eben, NNO, bis zum „Col de Litschhof“ und abwärts, S, bis NOTHWEILER, dem „weißen Kreuz“ (?) folgend, wo im Dorfhaus oft FLAMMKUCHEN gebacken wird, Tische und Bänke sind vor’m Haus, bei Regen kann man innen sitzen, auch ein feines Gasthaus gegenüber lädt zur Abschlussrast ein , sofern Ihr nicht, wie ich, eine HÜTTE vorzieht, je nach „Herkunft“, nur geografisch gesehen, z. B. die DAHNER HÜTTE, die DRACHENFELSHÜTTE (S von Busenberg), die „HÜTTE AM SCHMALSTEIN“ (2 km W Bruchweiler) oder die BURG LEMBERG (s. separate TOUR!)

Noch mehr Lust auf Burgen bekommen? In der Region sind u. a.: RUINE HOHENFELS und VIEUX WINDSTEIN, *** , irre! „Hat alles gestimmt?“