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s-hk-Stiefelfelsen

Heinrich-Kohl-Hütte (Stiefeler Hütte) Sankt Ingbert

Ab Sankt Ingbert, Ortsteil Sengscheid, über den FLIEGERSTEIN und das sog. STIEFELER SCHLOSS zur sog. STIEFELER HÜTTE, s-hk-Skiz-stif2004
(Heinrich-Kohl-Hütte) wandern; Mi, So, Fe …..? 8 km, 2 1/2 Std.; rechts ist die  SKIZZE  mit GPS; ein Versuch.

START:  „Stiefel-Parkplatz“ (A 6, AS St. Ingbert-West > Ortsteil SENGSCHEID > kleine Brücke über die Autobahn.


Sengscheid – ehem. „Oak-Tree-Ranch – Fliegerstein – „Stiefeler Schloss“:

Geht den Fahrweg NO runter bis ins Loch mit dem Abwassersammler, dann im Linksbogen den Fahrweg mit dem “braunes Eichenblatt” leicht aufwärts. An der nächsten GABEL den rot/weiß-Weg rechts liegen lassen und halblinks nach W, Eichenblatt abbiegen. Ihr kommt auf einen Fahrweg, dem Ihr links ab SW und weiter im Rechtsbogen WSW folgt. Biegt 2 x rechts ab nach WSW. Wenn Ihr nun rechts eine Wiese seht und links ein schlecht erzogener Hund bellt, 1/4 Std. lang (!), seid Ihr richtig. An der Gabel re runter WNW, 12,11,10, links sind einige Wochenendhäuser und Schuppen. Ihr kommt nun rechts runter in ein weites Tal nach NW mit Pferden auf der großen Koppel. Am großen Reitstall, tiefster Punkt der Tour, biegt Ihr (Schild!), links ab WSW bis zur ehemaligen (!) “OAK-TREE-RANCH”.

s-hk-steak-house s-hk-Ranch2007 s-hk-fliegerstein-tafel s-hk-absturzstelle-fliegerstein (Der Pachtvertrag wurde nicht verlängert, so daß die Ranch abgerissen werden musste. So bleiben nur noch ein paar Fotos aus alten Zeiten: muntere ZIEGEN, harte COWBOYS oder ein STEAKHOUSE. Ab und zu war auch ein HUFSCHMIED im Einsatz. Wie und ob es weitergeht mit dem Cowboyclub ist unklar, die “Wanderhans-Gitarre” mit “Lilo-Herzchen” ist auch verschollen.)

Jetzt geht’s aufwärts bis Punkt 392: den Sandweg weiter hoch, SO, rechts in WSW seht Ihr den SCHWARZENBERG, der auf der Tour HOFBERGHÜTTE berührt wird, einen kleinen Pfad hoch SSO zum WALD. Überquert den Fahrweg, SW, der gleich wieder von links einmündet; weiter nach SW hoch bis zum FLIEGERSTEIN, auf dem mit einer schönen GEDENKTAFEL an zwei im 1. Weltkrieg in der Nähe abgestürzte Fliegersoldaten erinnert wird, eine Wegespinne mit 8 (!) Abzweigen.
(Tipp: Wenn Ihr 500 m Richtung “Kleiner Stiefel”, SSO, geht, findet Ihr knapp rechts unterhalb des Weges s-hk-stiefeler-Schlosss-hk-fliegerstein-buches-hk-wolfsangel
einen GEDENKSTEIN an der tatsächlichen Absturzstelle des   Flugzeuges.)

Ihr geht an der Hütte vorbei den 2. Weg von links sanft bergauf mit dem Schild “Großer Stiefel 3 km” bis auf eine Kreuzung mit 5 Abgängen. In der Spitze zwischen Euren “Ankommweg” und dem nächsten Links-ab-Weg steht, inzwischen freigeputzt, ein Kulturzeugnis unserer Heimat: ein GRENZSTEIN mit der “Wolfsangel” der Grafschaft “Nassau-Saarbrücken”, früher die Grenze zwischen Bayern und Preußen, ** ! Folgt dem weißen Schild “PWV-Hütte”. Nach 300 m kommt halbrechts ein Pfad SO aufwärts. Oben steht eine „aussichtslose“ Bank, gleich danach geht es einen Stichweg rechts ab zum sog. „STIEFELER SCHLOSS“.

(Konstruktion und Kleinfunde deuten auf das “Frühmittelalter”, bis 10. Jh. n. Chr. hin, vermutlich eine Schutzburg der Grafen des Saar- und Bliesgaues, die vermutlich verbrannt wurde, “Seng”-”Scheid”, und dann als Ruine Wilderern und Wegelagerern, siehe “Schnapphahner Dell”, Straße in St. Ingbert, als Unterschlupf diente, von der noch die Grundmauern zu sehen sind. Eine TAFEL gibt nähere Auskunft. Dieser Bergrücken war den Funden nach von der MITTELSTEINZEIT, 10.000 bis 5.000 v. Chr.(!) “Mesolithikum”,über die Bronzezeit, aus der ein im Mai 2001 (!) gefundenes KLAPPERBLECH stammt bis zur RÖMERZEIT besiedelt. Achtung:Mit Hilfe von Funden konnte die erste keramikführende jungsteinzeitliche Siedlung des Saarlandes, *** , nachgewiesen werden. Hier waren also vermutlich die ersten von der Kultur beleckten Saarländer; “ Dengmert – echt gudd!”.)

„Stiefeler Schloss“ – Stiefelhütte – Stiefeler Felsenpfad – Stiefelfelsen, * * * , Sengscheid: s-hk-Stiefelhuette-innen s-hk-stiefelhuette-fidele-gesellen s-hk-heinrich-kohl-huette s-hk-stiefelhuette-raubtierfuetterung-
Auf den Pfad zurück, dann geht es nach NO, rotes Dreieck und rot/weiß, auf dem schnurgeraden Hauptweg an Schildern „404 Schlossberg“ (!) und „403 Waldborn“ (!) vorbei, über den Punkt 397,2 (Höhepunkt!) zur STIEFELHÜTTE, offiziell “HEINRICH -KOHL-HÜTTE”, was kaum noch jemand weiß.

 

Geöffnet (ab 2016)  nur noch Sonntag!        Tel.  0173-63 47 587.      Gitarre: keine – mehr, aber gutes Essen.

Die Hütte wurde 1912 als Jagdhütte erbaut und später vom Pfälzerwaldverein übernommen und bewirtschaftet. Sie ist seit einigen Jahren verpachtet, Zahn der Zeit. Hier ist der “Eisenbahner-Schorsch” beim HUNDEFÜTTERN, und hier seht Ihr eine alte Schwarz-weiß-Fotografie von den FIDELE GESELLEN, ein Wanderclub aus den 1920-er Jahren, der heute noch existiert. Das Bild hing früher mal in der Hütte … Der Mann mit dem Wimpel war mein Vater. Sein Musikwunsch war immer: “Mein Vater war ein Wandersmann …” Das erklärt vielleicht einiges.

s-hk-stiefelfelsen-1935 s-hk-Wegweiser-hitt s-hk-zufahrtweg-winter s-hk-stiefel-laterne Die Tür raus und die Treppe runter. Außen hängt ein schöner WEGWEISER. ACHTUNG: wenn nass/glatt/dunkel = gefährlich, dann geradeaus! Sonst: direkt links den kleinen Pfad runter auf einen langen Parallelweg des oberen Hauptweges. Auf diesem, O, ein kleines Stück rechts ab, dann auf einer kleinen TRITTSPUR halblinks runter und weiter Richtung O; dies ist der sog. “Stiefeler Felsenpfad”. Nun seid Ihr gleich am STIEFELFELSEN, hier eine Postkarte von 1935. Er hat u. a. bisher noch nicht gedeutete mittelalterliche (gotische) Steinmetzzeichen. Eine schöne Tafel vom Saarpfalz-Kreis erklärt die HISTORIE. Dort steht auch ein Gedenkstein für die Gefallenen beider Weltkriege und der sog. RIESEN-WETZSTEIN, ein 5-kantiger Fels, der unten 4-eckig ist (!), an dem der Riese sein Messer gewetzt haben soll. Vermutlich war er eine keltische Opferstätte. Unter der GEIERNASE, auch “Laterne” genannt, kann man sich notfalls unterstellen. Seit dem Windbruch im Mai 2006 hat man hier ein schönes PANORAMA. Den Hauptweg SSW runter, auf den Fahrweg vom Hinweg, ein kleines Stück weiter abwärts und scharf rechts den Pfad runter bis zum Parkplatz.

(Tipp: was viele noch nicht kennen; das Felsrelief ABENDMAHL am SW-Hang des SCHAFKOPF, 1 km Luftlinie von hier Richtung NO: Sengscheid raus > Ensheimer Str. rechts ab > gleich links ab Richtung Blieskastel > gleich links auf den Parkplatz, durch die Schranke den Berg im Rechtsbogen hoch bis zum Stufenpfad, Schild, dort hoch.)

Erstellt: Feb. 2002,     letztmals geändert: 30. Mai 2016 (Öffnungszeit)