Kirkeler Hütte PWV

… über den Frauenbrunnen und den Geologischen Lehrpfad zum berühmten FELSENPFAD wandern und über die bekannte Kirkeler Burg; s-ki-kirkel-skizze
Sa, So, Fe, 8 km, 2 1/2 h; ab Ortsmitte Kirkel bitte nach dem Text gehen.

START:  Parkplatz an der L 113 Kirkel, Richtung Lautzkirchen, am südl. Ortsrand links.
GPS: 49’ 16’ 28’ Nord, 7’ 14’ 14’ Ost. -oder- direkt bei der Hütte –  rechts ist die SKIZZE!



s-ki-rad-schild s-ki-kirkeler-bach s-ki-Rehbrunnen s-ki-geologischer-lehrpfad-startParkplatz L 113 – Rehbrünnchen – auf dem Kirkeler Felsenpfad bis zur Hollerkanzel mit Aussicht:
Ab Parkplatz mit einer Panorama-Tafel führt ein Weg (schwarze Wildsau) über den Bach, dort badet gelegentlich der Bernhardinerhund “Pascha”, auf den Hauptweg (Wildsau + Rotfuchs), dem wir bergab SSO folgen. „Der Berg ruft!“ Am nächsten Linksabzweig steht ein Schild “Saar-Rad-land” (mit dem “Saar-Nahe-Höhe-Radweg”, der hier tief liegt 😉 , und der “Adebar-Tour”) geht’s auf dem „Saarlandrundwanderweg“ (rot-weißer Balken + Wildsau) NO ein Stück aufwärts. (Stop! Kurz links den Berg hoch, nach 30 m seid Ihr am Rehbrünnchen, ein Idylle im Wald, ideal für Picknick und Muse) Wo der Saarlandrundwanderweg nach links abzweigt (um über die Kirkeler Burg Richtung Klosterruine Wörschweiler weiter zu führen), biegen wir scharf rechts, der „Wildsau“ folgend, ab, S – dann SO. Huch! “Tafel-Tour”, was’n-das? Eine Iniative von “Tourismus Saarland”, “Wandern und schlemmen”. Also quasi “Die Tafel ist das Ziel”. Nach einer längeren Geraden führt uns ein Linksknick, N, von der „Wildsau“ begleitet, Natur pur + “il silencio” bis auf mutige Biker, die sich selten hierher wagen, auf den “Steinbock”, (Die Wildsau verzieht sich nach scharf links hoch) der den weitbekannten „KIRKELER FELSENPFAD“ markiert. Noch ein ganz kurzes Stück N seid Ihr am Frauenbrunnen,   s-ki-frauenbrunnen-frauenkopf ein großer Waldplatz umrahmt von einer Felsgruppe mit einer Felsentür, die in einen Tunnel bis zur Klosterruine Wörschweiler geführt haben sollte (?!), einem Brunnen und einer Sitzgruppe; ein idealer Rastplatz und ein “Naturdenkmal“ (Dreieckschild grün–weiß mit schwarzer Eule). 2 in den Fels gehauene Rahmen, jeweils mit der (Jahres-?) Zahl 1859 geben ebenso, noch!?, Rätsel auf wie der eingemeißelte Frauenkopf , um den sich eine Geschichte einer unglücklichen Liebe ranken soll. (Recherchen beim Amt und den Heimatfreunden Kirkel laufen noch… und laufen…und laufen 😉 Ein alter Kirkeler erzählte mir, seine Eltern und Großeltern seien dahingehend „aufgeklärt“ worden, dass die Kinder aus dem Frauenbrunnen kommen, da wussten sie also wie’s geht (?!). Früher hatte hier ein Herzog seine Waldfeste gefeiert, auch ein Schatz soll hier begraben sein. Auf dem Gegenhang seht Ihr bereits das erste Stück des GEOLOGISCHEN LEHRPFADES.

Wir gehen weiter hoch auf den Hauptweg und biegen 2 mal rechts ab, SO, und sind drauf, wobei uns der „Steinbock“ begleitet. Wir sehen u. a. einen schönen Stein mit  s-ki-felsenpfad-tisch-hoehle s-ki-felsenpfad-nassfels s-ki-felsenpfad-hollerkanzel Muschelkalk, Brocken aus Bingen, Kusel, Holz (!) und beim „Brauneisenstein“ sind wir wieder auf dem Hauptweg, dem wir ein kurzes Stück O folgen und dann nach links, Steinbock + Rotfuchs, abbiegen. Nach 200 Metern geht’s wieder links rein, rot-weiß + Steinbock (!); ab jetzt wird’s alpin. Wir passieren die „Unglücksfels“ zwei “Naturfreunde-Felsen“, einen „Nassfelsen“, einen „Magnesium-Felsen“, manchmal sieht man Kletterer, die „Sitzgruppen-Felsenenhöhle“ und die „Hollerkanzel“ mit gut sichtbaren bänderartigen Eisenschwarten. Dann kommt ein schönes Panorama mit einer Bank: links das „Kraftwerk Weiher“ mit Schloten und Qualm, weiter links der Göttelborner Sender, nach Norden der Schaumberg, rechts davon Kleinottweiler (?).

s-ki-burggespenst s-ki-burgblick  s-ki-felsenpfad-froschHollerkanzel – KIRKELER BURG – Kirkeler Hütte PWV – Parkplatz L 113:
”Von da an ging’s bergab” (Knef) am FROSCHMAUL vorbei. Unten im Tal, am Ortsrand von Kirkel, sieht man die Rückansicht vom großen weißen Naturfreundehaus. Wir erreichen den Fahrweg und gehen rechts runter, N, und am Ortsrand scharf links ab durch die Schranke, rot-weiß, bis zur Straße, dort wieder links ab „auf Sicht“ zur KIRKELER BURG. (Am steilen Anstieg ist links das kleine BURGMUSEUM, geöffnet von Mai bis Okt., So, Fe, 2 – 6 Uhr.) Durch eine Eisentür sieht man das Burggespenst, früher hat es bei Annäherung von Wanderern gewinkt und geheult; vielleicht ist ihm bei den vielen Bauarbeiten eine Sicherung durchgebrannt und es wird wieder. Von der Turmspitze aus, erreichbar über eine neue beleuchtete Wendeltreppe, hat man eine schöne Fernsicht u. a. auf die „St. Ingberter Alpen“ mit Kahlenberg (Tour), Stiefel (Tour), Schwarzenberg bei Scheidt (Tour) usw., pardon, ein bisschen Reklame darf sein. Die schöne BURGKLAUSE ist nach Renovierung ab Juni 2010 wieder geöffnet. Man kann dort, nach Anmeldung, auch BOGENSCHIESSEN, hier meine Scheibe.
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Mai bis Okt.: Mi, Do, Fr ab 3, Sa ab 1, So ab 11 Uhr. 06849-6588
Nov. bis April: Fr ab 3, Sa ab 2, So ab 11 Uhr.

s-ki-kirkel-citys-ki-burgschenke-außen s-ki-burgschmiedes-ki-kirkeler-huette-pwv  Jetzt von der Burg wieder runter gehen, unten rechts ab, Burgstraße, auf Kopfsteinpflaster bis zur riesigen LINDE MIT DORFBRUNNEN, dem alten Ortskern. Ab hier einfach mit “grüner Balken”-Markierung durch den Ort unter der Landstraße durch hoch zum sog. Turnerplatz. Dort rechts ab 100 m ist die KIRKELR HÜTTE PWV;  Sa ab 2, So+Fe ab 11,  Tel. 0174-355 99 90

Geht nun ab Sportplatz in den Wald hoch und direkt den Pfad links ab SO und trefft dort auf ein verlassenes Survivalcamp mit Hütten, Sprungturm (!) usw.. Dort rechts ab und am Zaun entlang links rum auf den Hauptweg, “grüner Balken” + “schwarzer Punkt”, dort links bergab über die Landstraße zum Parkplatz.

Erstellt: Dezember 2002 geändert:30. April 2016