Naturfreundehaus Kirschheck (SB-Neuhaus)

s-kh-skizze… durch den „Urwald vor den Toren der Stadt“ mit UNESCO-Auszeichnung(!) über die aussichtsreiche „Halde Lydia“ wandern, vorbei an Bächen und Seen, mit 3 Einkehren. Die Tour verbindet saarländische Grubengeschichte und „Natur pur“ mit, statt „Hütte“, einem
schmucken und preisgünstigen Naturfreundehaus. 19 km, 5 Std., anspruchsvoll (!), immer außer Mo.

START: A 1, Saarbücken-Riegelsberg, Abfahrt 148 – Von-der-Heydt/Kirschheck, ab dort ist gut ausgeschildert zum NAURFREUNDEHAUS KIRSCHHECK (NFH). Hier links  ist die  SKIZZE.

 

1. Etappe; NFH – Forsthaus Neuhaus – Netzbachtal, 7 km:
Geht wieder den Fahrweg hoch bis zur Kreuzung mit dem Schild „FRIEDWALD“, dem Ihr mit „Kochmütze“ und „Grün-Stern“ (GS) rechts ab 1/2 km folgt, wo der Friedwald beginnt und Ihr nochmal rechts abbiegt. Hier findet Ihr auszugsweise eine Friedwaldsgrab-Preisliste:

Name  /  Baumband  //  Erläuterungen  /  €,–s-kh-immer-wenn-- s-kh-friedwald-frei s-kh-friedwald-gemeinschaftsbaums-kh-friedwald-hin
Gemeinschaftsbaum gelb 1 Platz von 10 am Baum 770,–
Prachtbaum orange 1 Platz von 10, besonders schöner Baum 1.200,–
Basisplatz ohne verkürzte Ruhezeit: 15 – 30 Jahre 490,–
Sternschnuppenbaum ohne für Kinder bis zum 3. Lebensjahr kostenlos 0,–
Partnerbaum rot für 2 Menschen: Eheleute, Lebenspartner,
Geschwister, Freunde, für 2 Pers. ab „P0“ 2.700,–,
„P1“ 3.350,–, „P2-3-4-5-6“ bis „P7“ 6.350,–.
Hinzu kommen noch die Beisetzungskosten von € 225,– inclusiv biologisch abbaubarer Urne
und Mehrwertsteuer. Die Plätze ohne Baumband werden durch den Förster ausgesucht. Alle 2 Wochen sind Führungen durch den Förster.

s-kh-stegs-kh-forsthaus-neuhaus-waldklos-kh-forsthaus-neuhaus-waldlager  Man sieht also: auch im Wald sind im Tod nicht alle gleich. Dieser „Friedwaldbaum“ ist noch frei. Geht 60 m mit dem „Koch“ bergab, biegt dort bei der „7“ halblinks ab und geht „unmarkiert“ 600 m bergab, wobei Ihr u. a. einen “Gemeinschaftsbaum” seht und 2 querlaufende Wege überquert. Unten im Tal trefft Ihr auf ein Pfädchen mit „Koch“ und „Tatze“ (Tz), das Euch über einen schmalen Steg auf die andere Seite vom „Steinbach“ führt. Dort steigt Ihr mit „Koch“ und „Tatze“ rechts des Grabens bergauf, N. Verpasst nicht nach 300 m (!) den Abzweig scharf rechts ab und geht mit dem „Koch“ steil bergauf. Überquert bei der dicken Eiche mit Drehwuchs den breiten Weg und geht weiter hoch mit dem „Koch“, bis Ihr nach 300 m auf einen breiten Weg trefft. Folgt ihm links ab und Ihr seht direkt das WC (Wald-Closett) mit dem Nachtlager (nicht das von Granada) und einer großen Wiese. Lauft einfach weiter 300 m NW hoch und ihr seid Ihr seid beim ehemaligen

JAGDSCHLOSS PHILIPPSBORN (Stich) der Grafen von Nassau-Saarbrücken, das aus einer Burg aus dem 12. Jh. hervorging. Nunmehr ist es das FORSTHAUS NEUHAUS mit s-kh-jagdschloss-philippsborn-stichs-kh-forsthaus-neuhaus-his-kh-mark-pfost„Urwaldscheune“ und „Urwaldbüro“, wo Ihr WC, Waldlager und Wiese mieten könnt: Saarforst, Tel. 06806-102 419. Echt! Dann haben wir noch, als einzige Einkehr in die „Urwald-Tafeltour“ (Kochmütze!) aufgenommen, das feine „Restaurant Forsthaus Neuhaus“, wo der Wanderer mittags zwischen 1 und 6 zwar zu trinken, aber … „nix ze esse“ kriegt. Seltsam, wo doch mindestens 12 (!) Wander- und Radwege, s. Markierungspfosten dortselbst, vorbeigehen bzw. -fahren. “Saar-Rad-Wander-Land”? Dabei wäre auch interessant, die betretenen Gesichter der feinen Bediensteten zu sehen, wenn der Wanderer mit „Batsch“ an den GPS-Stiefeln (GPS = grobe Profilsohle), die in dem „Pocket-Guide“ (gespr. „Pocket-Geid“, deutsch: Taschenbuch) wegen “ … über Stock und Stein sowie durch Matsch …“ empfohlen werden, das feine Restaurant betreten und dort ihr “Profil”, das von der Sohle 😉 hinterlassen. Naja.

s-kh-graspfads-kh-hottenbachweihers-kh-hott-steg    Geht nun die Straße runter, überquert die Landstraße und geht mit „grün 3“ 300 m nach N, zweigt dort halblinks mit „grün 3“ ab und überquert nach weiteren 400 m den breiten Weg, indem Ihr zwischen den beiden Rosskastanienbäumen durchgeht und Ihr seid für 300 m im „Urwald“. Danach erreicht Ihr wieder den breiten Weg, folgt ihm mit „2 Klauen” (2K) 400 m, wo Ihr scharf rechts abwärts abzweigt: ein heimeliger grasiger Pfad, SO – NO – dann O, wobei sich gleich linkerhand der „Waldbach“ oder „Hottenbach“ gesellt, der Euch, weeiter mit “2K” bis zu dem verträumten Hottenbachweiher begleitet. Geradeaus weiter in den Wald auf sandigem Pfad bis ins Tal des „Netzbach“, wo Ihr links abbiegt und auf breitem Weg nach 200 m rechts mit “2K” (bis zum Netzbachweiher!) den kleinen Steg 2 überquert.
2. Etappe; Netzbachtal – Netzbachweiher – „Halde Lydia“ – Parkplatz Netzbachweiher; 7 km:
Ein Stück oberhalb steht die „Netzbachhütte“, ehemals durch Waldarbeiter, heute gelegentlich für “Projekte” genutzt. Jetzt geht Ihr rund 2 km immer links des „Netzbach“   bergab über Baum, Stock und Stein vorbei an einer gemauerten “Wassertonne mit Christbaum” bis zum kleinen „Rosenweiher“, wo 2004 eine Biberfamilie ausgesiedelt wurde. Geht weiter bis zum großen NETZBACHWEIHER, der im Sommer für Picnic beliebt ist. Im “Gasthaus Seeblick”, gibt es ein Polizeimotorrad, Getränke, sowie, nur um die Mittagszeit und abends ab 6, auch was zu essen. Schön ist’s natürlich im Sommer draußen. s-kh-netzbachweiher-seeblick

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s-kh-netzbachhütteNun gehts zur „Lydia“! An der s-kh-11-netzbach-tonneSüdspitze des Parkplatzes, hier kommen wir 1 Stunde später wieder vorbei, überquert Ihr die Straße nach Dudweiler, L 256, geht mit „Haldenweg“ (“HW”, Kegel + Punkt grün) den Pfad hoch und unterquert die Bahnlinie. Dort gehts links ab 500 m NO, rechts ab 300 m SO, wieder 200 m SO bis zu einem alten eisernen Kohlewagen („Lore“), wo ihr 700 m N auf rotem breiten Schlackenweg bergauf geht, noch immer auf „HW” bis Ihr oben auf der BERGEHALDE LYDIA mit „Gipfelkreuz“ seid, ein imposantes Denkmal für unsere ehemals weite Teiles des Saarlandes prägenden Kohlegruben. Sie bietet herrliche Aussichten Richtung Riegelsberg – Göttelborn, sogar mit 3 Sitzböcken. Nach Süden seht Ihr Richtung Dudweiler, Schwarzenbergturm bis nach Frankreich und von der Südspitze des Plateaus habt die Draufsicht auf das bekannte „Himmelsauge“, * * . s-kh-halde-lydia-einauge

Geht nun von dort ein kleines Stück zurück bis zu einer Furche links ab, wo sich trittfeste Fußgänger und Biker in die Tiefe wagen, wodurch Ihr schnell und hoffentlich auch unversehrt wieder auf dem breiten Fahrweg seid, ab dem Ihr auf dem „HW” wieder den gleichen Weg zurück bis zum „Seeblick“-Parkplatz geht.

 

s-kh-33-fischbach-steg s-kh-14-netzbachweiher s-kh-kirschheckschacht-plakat s-kh-34-rote-verbote 3. Etappe; <P> Netzbachweiher – Neuhaus-Schacht – „Tal der Stille“ – NFH, 5 km:
Dort geht nun der „Haldenweg“ (“HW”) zwischen Landstraße und Fischbach 800 m nach W, wo Ihr vor (!) dem Hochsitz auf einem Holzsteg über den Bach und weiter bachabwärts geht, bis Ihr auf dem nächsten Holzsteg wieder den Bach überquert und 2 x rechts haltend („HW” und „3-fach-Verbotsschild rot“!) am Südufer den malerischen “Klärweiher”, ein schmutziges Wort für ein sauberes Gewässer, entlang geht. Nach weiteren 200 m zweigt Ihr rechts und überquert Bach und Straße L 127. Mit „Grün-Stern“ (“GS), sieht aus wie ne Rosskastanie, geht Ihr nun 300 m steil bergauf NW und 300 m W mit Stromleitung (Tel.?) bergauf, wo Ihr auf die kleine Siedlung „Neuhaus-Schacht“ trefft. Eine etwas vergilbte SWV-Tafel erinnert an frühere Grubenbauwerke. Dort überquert Ihr die Straße L 259 nach SB-Rußhütte („Kohle und Stahl“) und geht schnurgerade (!) mit weißen „Wasserpfosten“ 400 m bergab bis ins „Tal der Stille“ mit einem „Tote-Bäume-See“. Geht den Weg rechts ab 300 m bis zum GOUVYWEIHER mit einem erläuternden „Schachtstein“. Geht jetzt über den Damm und mit „rote Kugel“ (Saar-Mosel-Weg) 1,3 km WSW bis zum NFH hoch, wobei Ihr   s-kh-kirschheck-grumbeerpannkuche s-kh-naturfreundehaus-kirschheck
a) nach nur 200 m bei der weißen Tafel einen kleinen Abstecher nach rechts zum s-kh-gouvysweiher-schachtsteins-kh-tal-der-stilleGouvysweiherschacht machen könnt, und
b) nach weiteren 300 m den „Scharf-rechts-ab-Knick“ nicht verpassen dürft. (Wenn doch: immer auf dem breiten Fahrweg WSW bleiben, klappt auch, ist aber nicht so schön!) Ab den Knick sind es noch 600 m WSW zart bergauf bis zum

NATURFREUNDEHAUS KIRCHHECK, das sich mit einer hellen freundlichen Gaststube für die wirklich wohlverdiente Abschlußeinkehr, aber auch für ein “Leichims” nach einem Waldbegräbnis, anbietet. Die Getränkepreise sind günstig, die “Grumbeerpfannkuche mit Rindfleischsalat” waren es mit € 5,30 auch.

immer außer Mo  Tel. 0681-74 777