Schopphübelhütte (Hassel)

…  über den wieder befreiten HORSTEBRUNNEN, * * * , wandern zum Hofgut HOCHSCHEID, den  historischen EICHERTSFELSEN, s-so-schopphuebelhuette-skizze
die Anglerhütte Oberwürzbach zur SCHOPPHÜBELHÜTTE,  8 km, 2 1/2 Std., Mi, So.

START: „Hochscheid-Parkplatz“ nördlich der A6 / St. Ingbert-Mitte, 100 Meter nach der Auffahrt Richtung KL-MA rechts ab.   Die SKIZZE ist rechts anklickbar.

 

 

s-so-saarbr-zeitung-13-08-2002s-so-Saarbr-zeitung-2s-so-schneeherzbru---- „Hochscheid-Parkplatz“ – Horstebrunnen, * * *,  Hof Hochscheid (Wanderhütte):
Durch die Schranke SO den Betonweg runter, an der meist gesperrten Zufahrt zur Erddeponie vorbei, kurz nach Übergang auf Sandweg geht’s rechts einen schmalen Pfad SW rein, der auf eine Markierung “Steinbock” führt, der wir folgen, bis der “Steinbock” scharf links Richtung O abbiegt(GPS: 049’’ 15’ 686 N, 007’’ 08’ 134 O).

 

HISTORIE:
a) In diesem Kessel, “… das Schloßtal zu Hasel”, stand früher das “Schlösschen Geiersnest” das der Minister Ludwig von Esebeck, im Dienst des Herzog Christian IV, Regent von Pfalz-Zweibrücken, stehend, dort “für seine alten Tage” erbauen ließ. Es wurde im Februar 1793 von der berüchtigten “Legion Kellermann”, französiche Revolutionstruppe, ausgeräumt und zerstört, wie auch das berühmte riesige “Schloß Karlsberg” bei Homburg. (aus: “Geliebtes Hasel”, Heimatbuch von Hilar Luck und Konrad Bauer.)
b) Vom Urenkel des vermutlichen Namensgebers erhielt ich im Februar 2007 über das St. Ingberter Stadtarchiv eine Art s-so-horstebrunnen-winters-so-SAP-am-horstebrunnen
FAMILIENCHRONIK “HORST”, sowie einen etwa  100-jährigen (!) Zeitungsausschnitt “NATURSCHUTZ” und einen solchen aus der SAARL. VOLKSZEITUNG vom 14.12.1948. Interessant hierbei ist einerseits das etwa 100-jährige Jubiläum des “Horstebrunnen”, als “Brunnen” nutzten ihn vermutlich schon die Kelten, sowie unten im Loch der “Weiher mit Forellen und Zierfischen” mit dem “Damm”.
c) Der “Damm” ist auch heute noch gut sichtbar; der Pfad durchschneidet heute den Damm und ging damals oberhalb des Dammes hoch zum Brunnen. Vielleicht könnte “man” (?) den Weiher wieder anlegen (Eigentümer? Stadt? Saarpfalz-Kreis? Tourismuszentrale Saarländche? alle zusammen?), das wäre doch was. “Schau’n mer mal!”

s-so-urwalds-so-Zugang-vorher    s-so-jesuss-so-horstebrunnen-buch-35-36

Wir gehen den schmalen Fahrweg SW rein. Im Talschluß, wo bis nach dem Krieg eine schöne Wiese war, gehts links eine Trittspur hoch zum HORSTEBRUNNEN, eine Idylle aus früheren Zeiten, wo früher die Leute “abkoche” gingen: Gequellte in der Eisenpfanne auf einem naturnahen Holzfeuerchen, mit Zwiebeln, manchmal noch 1 – 2 Eier dazu. Manchmal tagte hier das “22-er Regiment” mit Musikkapelle. Das waren noch Zeiten! Trinkt alle aus mir – und mich lasset hier –  ist in den Fels gehauen, was mir bei meiner Wiederentdeckung rätselhaft erschien. Doch: früher hing hier, an dem Nagelstumpf, an dem jetzt der Alu-Topf hängt, ein broncener Trinkbecher mit angelöteter Öse und einer Kette zum Nagel. Damit hat sich’s dann wieder “gereimt”. . Ein FOTO von ganz früher wird noch gesucht. Ich habe mir 2002 erlaubt, den zugewachsenen ZUGANG und den URWALD am Brunnen, verschüttet und verschollen seit dem Tief “Wiebke” 1990, wieder freizulegen und zugänglich zu machen. Jedenfalls einigermaßen. Im Januar 2004 knipste ich dort dieses WINTERMÄRCHEN. Vergesst nicht, Euren Eindruck und sonstiges im GÄSTEBUCH im Kasten einzutragen, hier Seiten 35 – 36.  Im Bild links vorn schreibt die “Thea” von der Fa. SAP, Walldorf, die ich mit einer Gruppe von 30 Leuten auch mal persönlich, nicht nur “virtuell” geführt habe. Inzwischen ist “Buch 8” vor Ort.

(PS: Ein kleines Stück nördlich von hier, am Gegenhang im selben Kessel, am Hauptweg von St. Ingbert zum Hochscheid, an einer dicken Edelkastanie, geht einen kleiner Pfad links ab, ist der romantische CHRISTKÖNIGSBRUNNEN. Er wurde 1933 (?) feierlich unter Mitwirkung von Patern aus dem nahen Kapuzinerkloster in St. Ingbert eingeweiht, was dem HORSTEBRUNNEN, ursprünglich “HORST-WESSEL-BRUNNEN” verständlicherweise nicht zuteil wurde. Die Inschrift Gerade DU brauchst Jesus wurde schon scherzhaft auf die Gefährlichkeit des steilen Pfades bezogen, hängt aber wohl mit der “braunen” Bestimmung des Brunnens zusammen.)

Horstebrunnen –  Hofgut Hochscheid – Eichertsfelsen – Anglerhütte Oberwürzbach -Schopphübelhütte s-so-wegesteins-so-hochscheid-panorama-s-so-hof-hochscheid-1-mai-2012s-so-hainbuchenbrunnen
Hochscheid-Parkplatz:
Jetzt geht ein Steig, gefährlich wenn nass/glatt!, steil hoch, zum Markstein auf den sog. “Hochscheidweg”, dem Ihr links ab, SO, folgt. Gleich habt Ihr links das WINTERPANORAMA oder SOMMERPANORAMA über HASSEL zur SICKINGER HÖHE.

(Auf dem Hügel, den Ihr gleich links umgeht ist in guten top. Karten ein “KD”, Kulturdenkmal, eingetragen: es ist eine WALLBURG, ein unregelmäßiges Rechteck von 8,50 x 9,80 m, von dem noch einige Grundmauern unter Hecken, Ästen und altem Laub mehr zu ahnen als zu sehen sind. Funde: Scherben mit Jagdszenen; der Töpfer arbeitete in Blickweiler(!) [aus einem Buch von Heinz Spies]. Dort waren Kelten, später Römer ansässig.)

Weiter am einem 3. MARKSTEIN vorbei über den neu gestalteten HAINBUCHENBRUNNEN (Jägerrunde), schlammig war er schon immer, hoch bis zum „HOFGUT HOCHSCHEID“ , auf dem durch eine Eigentümergemeinschaft naturnaher Landbau („Demeter“) betrieben wird, was auch auf der “Speise- und Getränkekarte” ersichtlich ist:

Pinkus-Bier trüb, Wein, „Kässchmier“ € 1,50, Schmalzbrot € 1,30 **, alles bio!, Eintopf mit Fleisch € 4,50, daneben vorzügliche selbstgebackene Kuchen und Torte und –
eine “Wanderhans-Gitarre”, meine Marotte (Hobby?).

So + Fe 11 – 7,  in den Monaten Dez., Jan. und Febr. geschlossen!   Tel. 06894 – 885 30,  0157-7788 7026:

s-so-eichertsfelss-so-anglerhuette-von-oben s-so-hans-sei-peedsche s-so-anglerhuette Den Hof raus, rechts runter, unten rechts (!) abbiegen; am etwa 8. Zaunpfosten geht links ein kleiner Pfad runter, Em Hans sei Päädche, das Schild wurde leider (extra?) entfernt … , im Zick-zack runter bis zur Wegekreuzung. Folgt dem breiten Fahrweg Richtung SO bis der Weg eine scharfe Rechtskurve macht. Dort geht’s links rein und ein Pfädchen steil runter bis zum historischen EICHERTSFELSEN; eine Höhle, die in der Steinzeit entstand (“Karlstalfelszone, wie auch der STIEFEL, der Kirkeler FELSENPFAD usw.) und bereits in vorgeschichtlicher Zeit bis etwa ins Mittelalter, hauptsächlich von Wegelagerern und Vaganten (?), zeitweise bewohnt war. Man hat dort einen keramischen Topfdeckel aus dieser Zeit gefunden, im Mittelalter waren wohl Räuber und anderes Gelumpe drin. Achtung: Die Höhle ist einsturzgefährdet, worauf kein Schild hinweist. Dafür ich. Steil runter und Ihr seht gleich die kleine versteckt liegende Oberwürzbacher ANGLERHÜTTE,
Unregelmäßig geöffnet, je nach Wetter.  Tel. 06894 – 7613

Die andere Weiherseite nach NW wieder heimwärts, rechts hoch und in mehreren Bögen bis zur Abzweigung, dort scharf rechts hoch. Nach Überquerung der Straße (links zum „Hochscheid“, rechts zum „Rittershof II“) geht’s den Weg NO runter bis zur schön gelegenen SCHOPPHÜBELHÜTTE.

Mi ab 2, So ab 10, jeweils bis 8 Uhr!   Tel. 06894 – 53982.

Sie ist 2-stöckig; das Dachgeschoß ist im alten holzverkleideten Teil am gemütlichsten. s-so-Elomast-ziels-so-schopphuebelhuette-frolleinss-so-schopphuebelhuette
Eine “Wanderhans-Gitarre” ist auch im Haus; unten. Dabei ist ein super SPIELPLATZ mit allem drum und dran, sowie eine weitere Schutzhütte mit einem riesigen Schwenker. Da die Hütte im „Flachland“ und am Ortsrand (von HASSEL) liegt, ist sie vor allem im Sommer ein gern besuchtes Ziel für Kind und Kegel mit preiswerten Speisen und Getränken, z. B.:

2 Münchner Weißwürste mit süßem Senf, Radi und Brezel € 4,50,
Kümmelweck mit Käse überbacken, lecker! € 1,50,  Becker- o. Urpils 0,5 l, € 2,00, Riesling 0,2 l, € 2,00.

Nun geht’s die Straße runter und links ab, geradeaus und nach dem großen ELEKTROMAST mit der “höchsten saarländischen Gitarre” halbrechts NW hoch. Gleich kommt der Parkplatz. “Guten Abend, gute Nacht” und “bis bald!?”

Erstellt: irgendwann 2002 letztmals geändert: 23. Februar 2015