Wanderhütte Frohsinn Oberwürzbach

…  durch schönen Wald rund um OBERWÜRZBACH und REICHENBRUNN wandern über den Felsen(lehr)pfad, historische Grenzsteine, s-ow-oberwuerzbach-skizze
Weidenberghütte, einen Kreuzweg und eine Grotte;   10 km,  3 Std., Mi, So, Fe.

START: Oberwürzbach (südlich St. Ingbert) Friedhofstr./Abzw. Farrenbergstr.; rechts ist die  SKIZZE!

 


s-ow-oberwuerzbach-esel  “Auf dem Mauleselpfad” hieß die Tour zuerst, aber vielleicht gibt es empfindliche Gemüter, daher … Wieso? Nun, in unserer Region hat jeder Ort, der etwas auf sich hält, einen „Uutzname“ (Spitzname) und auch einen Verein, der sich danach benennt; die HASSEL-er sind die „Kuckucke“, (“Kuckuckschor”), die ROHRBACHer die „Stampesse“ (=Kartoffelpüree, -mus, Karnevalverein “Die Stampesse”), die OMMERSHEIM-er die „Sackschisser“ (Karnevalverein “Die Sacksch…”) und die OBERWÜRZBACHer … joo, weil … nein!, ich verrat’s nicht. Wenn „Reisen bildet“ (Goethe), habt Ihr 2 Möglichkeiten:

1) In der Hauptstraße, Abzweigung nach Ommersheim („Sack…“) steht ein MAULESEL-DENKMAL, daneben eine broncene TAFEL (nicht klicken, sondern hinfahren) mit der aufklärenden Historie,
2) irgendwo hab’ ich einen LINK auf diese Tafel versteckt. 😉

Friedhofstraße – Schindtalfelsen – Hexentanzplatz:    s-ow-felsenpfad
Zurück zur Hauptstr. (links ab nach der Rechtskurve steht der neue SÄMANN vor einem schönen s-ow-Felse-breitBauernhaus), rechts ab Richtung St. Ingbert, links ab das kleine Gässchen „Zum Köpfchen“ und weiters-ow-oberwuerzbach-saemann den Pfad W hoch. Den Fahrweg überqueren und NW den sog. Felsen“lehr“(?)pfad (Schild!) rein. Durch (noch zu putzende – wer macht’s) Hecken und Ihr seht manche interessante FELSGRUPPE, die “Schindtalfelsen”, die vermutlich den STEINZEITMENSCHEN (!) bereits als Winterzufluchtsplätze oder Schlupfwinkel dienten. Bei einer dortigen Grabuntersuchung wurden eine spätbroncezeitliche Scherbe und ein spätrömischer Knopfdeckel gefunden. Es existierte auch eine „Hinweistafel“; daher stammt wahrscheinlich das „Lehr…“. Auf dem neu hergerichteten HOLZSTEG hoch und Ihr seid wieder auf dem Fahrweg „brauner Hase“, „brauner Würfel“ und „grünes Blatt“. Der windet sich auf gleicher Höhe lange nach NW vorbei an einem BRUNNEN MIT BANK. An der nächsten Kreuzung kommt von links rückwärts die „grüne Tanne“ herunter, die uns jedoch nach halblinks bergauf wieder verlässt.

s-ow-oberwuerzbach-schiefer-grenzstein  [Den Weg scharf links hoch kommt links gleich ein interessanter GRENZSTEIN „GW – OB“ Nr. 17 mit der WOLFSANGEL, auf der Rückseite das Wappen derer “Von der Leyen” mit 2 senkr. Strichen = “Pfahl” (!?) und „OB“, auf der Bergaufseite die (Jahres-) Zahl (1)768, auf der Bergabseite die (lfd. Nr.) 17. Die Rille auf der Kuppe zeigt den Grenzverlauf der beiden ehemaligen Herrschaftsgebiete mit insgesamt 36 Grenzsteinen aus dem Jahre 1768. Die Buchstaben OB bedeuten … , “ G W “ bedeutet “Gemeindewaldgrenze”. Ein kleines Stück weiter oben rechts ist noch einer; Nr. 18, mit dem „E“ und dem Abtstab.]
Wir folgen weiter dem Hauptweg mit dem „Hasen“, den es bald wohl nur noch auf Schildern gibt. Bald kommt links eine imposante nicht-römische doppelte WASSERLEITUNG, s-ow-reichenbrunn-bienenhauss-ow-oberwuerzbach-wasserleitungdie das Wasser aus den Bliesauen und sogar aus den VOGESEN (!) in den Raum St. Ingbert und Saarbrücken bringt. Gelegentlich sieht man vor dem Gegenhang weiß und rot den Weiler REICHENBRUNN, dahinter die „St. Ingberter Alpen“ Schafkopf (mit Felsrelief „Abendmahl“), Betzenkopf und Rotenkopf, über deren Kamm sich der SAARLANDRUNDWANDERWEG zieht. Dann hört und sieht man links hoch die Autos auf der Landstraße IGB – ENSHEIM. Daher geht es an der nächsten Abzweigung fix halbrechts, N, bergab, wobei sich, von der RÖMERSTRASSE kommend, der „grüne Balken“ zu uns gesellt, bis nach ¼ Stunde auf die Landstrasse IGB – OB. Über die Straße (Vorsicht – hier wird geheizt!) direkt auf den großen Waldparkplatz und den Weg hoch, N, dann nicht das Sandpfädchen unten rechts rein, sondern danach die Fahrspur und nach 15 m an der Gabel den Pfad geradeaus, O. Erst gegen Ende nach dem Bunker u. vor dem Hochsitz gehts steil links hoch, O.

(150 m rechts runter steht ein neuer LEHRBIENENSTAND vom 100-jährigen Imkerverein Oberwürzbach – Bienenstöcke und eine schöne Hütte. In der Bienenflugzeit, ca. Mai bis Oktober, macht das echt was daher. Wenn Ihr eine Gruppe seid; gern kommt Herr Becker, Tel. 06894 – 6410, vorbei und erzählt was dazu. Etwa: die Babys kommen nicht vom Storch, der Honig nicht vom Aldi – und – wie alt wird eine sog. “Sommerbiene”: 6 Tage, Wochen, Monate oder Jahre?)


Hexentanzplatz – HORSTENBRUNNEN , * * * , – Hofgut Hochscheid – Weidenberghütte – Grotte – Wanderhütte Frohsinn:

Den Fahrweg links hoch bis zum HEXENTANZPLATZ, laut Markstein, dort rechts ab, NO, mit dem „Hase“ sanft bergauf bis zum Hauptweg A 6 – IGB-Mitte – HOFGUT HOCHSCHEID. Direkt gegenüber geht ein schnuckeliges Pfädchen 5 Min. steil (!) bergab bis zum HORSTEBRUNNEN WINTERTRAUM vom Januar 2004, Beschreibung und weitere FOTOS siehe Tour SCHOPPHÜBEL. Wie hat er Euch gefallen? Wieder zurück auf den Hauptweg und mit „Reh“ und „Hase“ leicht aufwärts.

(Oberhalb rechts des Weges ist das KD “Wallburg”, eine keltische FLIEHBURG auf dem “Mittleren Kopf”, 384 m, mit Resten eins römischen Hauses, wo man Votivsteine mit “Merkur mit Flügelhut”, “Bacchusknabe” und “Jagdszenen” fand, die in den Jahren 112 bis 135 n. C. in BLICKWEILER getöpfert wurden. Das Haus war demnach in der 1. Hälfte des 2. Jh. n. bewohnt. Quelle: die meisten historischen Angaben für den Raum IGB stammen aus dem grünen Heft “Historische Lehrpfade” / “Spuren der Vergangenheit” der Stadt St. Ingbert. Die Gemarkung ist vom nächsten Markstein/Wegekreuzung aus WNW, Holzweg, erreichbar).

s-ow-Weidenberghuette s-ow-sau-brunne   Vom nächsten MARKSTEIN, S, bis zum HAINBUCHENBRUNNEN Variante: sofern hungrig, durstig, So  + Fe könnt Ihr weiter hoch gehen zum dann jeweils bewirtschafteten HOFGFUT HOCHSCHEID mit Wanderhütte. Wenn Ihr wieder den Hof rauskommt, geht bitte rechts runter SO und an dem Wege-Te noch mal rechts ab geradeaus SW bis zur WEIDENBERGHÜTTE.

Ab der Kreuzung mit dem HAINBUCHENBRUNNEN geht es nun SW, grüner Balken, gelber Vogel + Würfel, bis zur WEIDENBERGHÜTTE (Schutzhütte!) mit einer Sitzgruppe und einem „Baum-Quiz“, von wo Ihr eine fast alpine Sicht auf REICHENBRUNN (s. o.) habt.

 

s-ow-stein-weidenberghuettes-ow-staffel-brunnen-banks-ow-oberwuerzbach-altes-haus  Jetzt geht’s steil (!) einen Pfad, S, runter vorbei an einem schiefen Grenzstein mit dem ABTSTAB. Er markiert, wie auch der Grenzstein kurz vorher, die Grenze zwischen den Besitzen „Kloster Wadgassen“, “K W”, und Grafschaft „Von der Leyen“ (Blieskastel). Auf dem Fahrweg links weiter sanft bergab am BRUNNEN AM SAULAGER vom Wanderverein Frohsinn vorbei. Bis zur Reichenbrunner Straße mit dem “Rothsolig-Brunnen” (?) nach dem edlen Sponsor auch „CDU-Brunnen“ genannt. Ein paar Meter weiter geradeaus kommt ein altes schön gewesenes BAUERNHAUS.

(Wenn Ihr bis zur nächsten Kurve kurz weitergeht, kommt Ihr an ein schönes DORFKREUZ in einer kleinen Grünanlage, errichtet zum Dank, dass im Krieg 1870/71 im Dorf keine Opfer zu beklagen waren. Das waren noch Zeiten … )

Dort links rein den Schildern zur GROTTE folgen mit einem sehr schönen KREUZWEG. Nach einem
stillen Gebet oder einem Momens-ow-frohsinn-huette-gitarret der Besinnung,s-ow-oberwuerzbach--mariengrotte s-ow-oberwuerzbach-kreuz
ggf., geht es den Weg   weiter hoch, S, blauer Schmetterling + Würfel und geradeaus auf dem Fahrweg wieder runter bis zur WANDERHÜTTE FROHSINN, einer gemütlichen Einkehr, im Freien ein Brunnen, eine Sitzgruppe und ein Karussell. Die Leute aus dem Dorf sind sangesfroh, meistens Mittwoch nachmittag.

>>> Erbsensuppe mit Wurst und Brot € 3,00, Fl. Pils, Karlsberg oder Becker, 0,5 l € 1,80, Weinschorle 0,2 l € 1,30, Fl. Mineralwasser 0,7 l, kein Maggifläschje!, € 2,00. <<<

Mi ab 2, So + Fe ab 10 Uhr,  Tel. Hütte: 06894-7120,  privat: 06894-590 9877

Hütte raus, rechts runter bis an’s Auto und – und tschüs!

Erstellt: 03.11.2003,        letztmals geändert: 30. April 2016